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Ludwig FriedrichMeyer

17.5.1872, 30.6.1959 Luzern, von Aristau und ab 1919 von Luzern. Sohn des Leonz Ludwig, Telegrafisten, später Kaufmanns. Rosel Endemann, Tochter des Heinrich, Gründer der Brauerei Eichhof. Rechtsstud. in Freiburg i.Br., Leipzig, Berlin, Bern und Heidelberg. Anwaltspraktikant bei Nationalrat Josef Leonz Weibel in Luzern, Stagiaire in Neuenburg beim späteren Bundesrat Robert Comtesse. Weitere Studien in Paris und London. Ab 1900 eigene Anwaltskanzlei in Luzern. 1907-19 und 1931-35 Grossrat, 1907-19 Grossstadtrat von Luzern, im Krisenjahr 1919 fiel M. dem sog. Advokatensturz zum Opfer. 1931-41 freisinniger Nationalrat (Fraktionschef). Gründer der ersten genossenschaftl. Wohnbausiedlung in Luzern, des sog. Eisenbahnerdorfs auf Geissenstein. Verwaltungsrat der Firmen Brauerei Eichhof AG, C.J. Bucher AG, Lonza AG, Schweiz. Milchgesellschaft AG, u.a. Als sich M. als Verwaltungsrat der ersten Schweizer Erdölraffinerie Ipsa um die Einreise des ital. Spekulanten Camillo Castiglioni bemühte, geriet er 1940-41 in die Schlagzeilen und trat als Nationalrat zurück. 1920-27 Kommandant der Infanteriebrigade 12.

Quellen und Literatur

  • StALU, National- und Ständeratsmaterialien
  • ZHBL, Biogr. Slg.
Weblinks
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 17.5.1872 ✝︎ 30.6.1959

Zitiervorschlag

Trüeb, Markus: "Meyer, Ludwig Friedrich", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 11.11.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/006519/2008-11-11/, konsultiert am 01.12.2020.