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WalterRenschler

20.4.1932 Zürich, 17.7.2006 Zollikon, von Grimisuat. Sohn des Walter, Fabrikarbeiters, und der Flora geb. Eichenberger. 1) 1962 Regula Steiner, Journalistin, Tochter des Hans Steiner, 2) 1976 Elke Maria Schlapper, Grafologin, Tochter des Oskar, aus Österreich. Volkswirtschaftsstud. in Zürich, 1966 Dr. oec. publ. 1961-64 Redaktor der Zeitschrift für Entwicklungsfragen "mondo", 1962-74 der "TCS-Revue", 1963-66 Assistent am journalist. Seminar der Univ. Zürich, 1966-67 Ausbildung von Journalisten in Afrika, 1974-94 geschäftsleitender Sekr. des VPOD. 1967-87 SP-Nationalrat (1974-75 und 1982-83 Präs. der Komm. für auswärtige Angelegenheiten). 1968-72 Zentralpräs. der Europa-Union Schweiz, 1970-77 Delegierter beim Europarat. 1974-94 Vorstand des SGB (ab 1982 Vizepräs., ab 1990 Präs.), 1960-74 Verwaltungsrat des TCS, 1968-2001 Vizepräs. der Helvetas, 1991-95 Bankrat der Schweiz. Nationalbank. Im Nationalrat bildete R. mit Helmut Hubacher, Andreas Gerwig und Lilian Uchtenhagen die sog. Viererbande. Er befasste sich mit Personalfragen, v.a. im öffentl. Dienst, und gehörte zu den profiliertesten Aussen- und Entwicklungspolitikern.

Quellen und Literatur

  • ASGB, Biogr. Datenslg.
  • Sozarch
  • NZZ, 30.7.2006
Weblinks
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Zitiervorschlag

Degen, Bernard: "Renschler, Walter", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 09.10.2017. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/006546/2017-10-09/, konsultiert am 27.10.2020.