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GertrudSpiess

16.4.1914 Basel, 14.7.1995 Basel, katholisch, von Basel und Laufen-Uhwiesen. Tochter des Ernst, Mechanikers und Nähmaschinenhändlers, und der Maria Rosalia geborene Dietler. Ledig. Töchterschule in Basel, Studium der klassischen Philologie, Germanistik und Geschichte in Basel und Kiel, Oberlehrerdiplom, Studium der Islamwissenschaft in Basel und Kairo, Doktorat. 1956-1976 Lehrerin am Mädchengymnasium (1959-1966 Konrektorin). Nach der Ablehnung der Einführung des eidgenössischen Frauenstimmrechts Beteiligung am Lehrerinnenstreik vom 3. Februar 1959 in Basel. 1961-1969 Mitglied des Weiteren Bürgerrats Basel. 1968-1976 Basler CVP-Grossrätin (1975-1976 Präsidentin), 1975-1983 Nationalrätin. Gertrud Spiess' Hauptinteresse galt sozial- und bildungspolitischen Themen.

Quellen und Literatur

  • Basler Nachrichten, 15.5.1975
  • BaZ, 15.10.1979; 19.7.1995
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Zitiervorschlag

Antonia Schmidlin: "Spiess, Gertrud", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 14.02.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/006578/2012-02-14/, konsultiert am 25.04.2024.