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PaulSteinmann

5.7.1893 Zürich, 19.4.1971 Zürich, ref., dann konfessionslos, von Seuzach und Zürich. Sohn des Peter, Büroangestellten, und der Ida Elise geb. Grunauer. 1922 Emma Louise Huber, Tochter des Heinrich Theodor, Lokomotivführers. Aus armen Verhältnissen stammend, bei Pflegeeltern aufgewachsen, 1908-11 kaufmänn. Lehre, Buchhalter. 1924-63 Buchhalter, Prokurist und ab 1930 Geschäftsführer der Allg. Baugenossenschaft Zürich (ABZ). 1939-43 Zürcher SP-Kantonsrat, 1946-47 und 1950-63 Nationalrat. Genossenschaftsrat des Lebensmittelvereins Zürich, Präs. des Schweiz. Verbands für Wohnungswesen. S. trat für die Anerkennung der Genossenschaftsidee, für den gemeinnützigen Wohnungsbau und dessen Förderung durch die öffentl. Hand ein. Während seiner Tätigkeit baute die ABZ 2'000 Wohnungen und wurde mit über 2'300 Einheiten zur grössten Baugenossenschaft der Schweiz.

Quellen und Literatur

  • Das Wohnen 46, 1971, Nr. 5, 126
  • Volksrecht, 28.4.1971
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 5.7.1893 ✝︎ 19.4.1971

Zitiervorschlag

Bürgi, Markus: "Steinmann, Paul", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 24.01.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/006691/2013-01-24/, konsultiert am 10.04.2021.