de fr it

WalterTuchschmid

12.9.1893 Frauenfeld, 27.5.1963 Winterthur, reformiert, von Thundorf und Frauenfeld. Sohn des Jakob, Kunst- und Bauschlossermeisters, und der Rosine geborene Baumgartner. 1919 Sophie Kull, Tochter des Eugen, Lehrmittelverwalters. Nach dem Tod des Vaters 1909 Lehre als Schlosser, Geselle in Karlsruhe und Hannover. 1913-1914 Besuch der Deutschen Fachschule für Eisenkonstruktionen, Bau- und Kunstschlosserei in Rosswein (Sachsen). Techniker in Breslau, 1915 in Stuttgart. 1916 übernahm Walter Tuchschmid das von seiner Schwester Rosa geführte elterliche Geschäft, Jakob Tuchschmids Erben, und baute dieses zu einem industriellen Unternehmen für Stahl-, Metall- und Leichtmetallbau aus. Ab 1919 FDP-Gemeinderat und 1935-1946 Vizegemeindeammann in Frauenfeld. 1935-1959 Thurgauer Kantonsrat (1944-1945 Präsident), 1951-1959 Nationalrat. 1928-1938 Präsident des Thurgauischen Gewerbeverbands.

Quellen und Literatur

  • Thurgauer Ztg., 29.5.1963
  • Thurgauer Jb., 1964
  • H. Ruprecht, Vom Holzkochherd zu Stahl-Glas-Konstruktionen, 2004, 31-59
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 12.9.1893 ✝︎ 27.5.1963

Zitiervorschlag

André Salathé: "Tuchschmid, Walter", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 29.11.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/006717/2012-11-29/, konsultiert am 23.07.2024.