de fr it

Gion ClauVincenz

6.4.1921 Andiast, 28.10.2014 Chur, katholisch, von Andiast. Sohn des Georges Vincenz, Schreiners, und der Margreta Turtè geborene Carisch. 1948 Mena Killias, Tochter des Giachen Luregn Killias, Bauern und Grossrats. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Disentis/Mustér liess sich Gion Clau Vincenz an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich zum diplomierten Ingenieur-Agronom ausbilden (Dr. sc. tech.). 1950-1960 leitete er die kantonale Zentralstelle für Milchwirtschaft und lehrte an der landwirtschaftlichen Schule Plantahof in Landquart. Er war 1952-1960 kantonaler Alpinspektor und 1960-1986 Geschäftsleiter des Volg Chur/Landquart. 1961-1979 präsidierte er den Bündner Bauernverband. Für die Konservativ-Christlichsoziale Volkspartei (ab 1970 Christlichdemokratische Volkspartei) sass Vincenz 1963-1969 im Bündner Grossrat, 1968-1979 im Ständerat (wichtige Motion zu Direktzahlungen für die Berglandwirtschaft). 1974-1987 gehörte er dem Schweizerischen Schulrat an. Vincenz präsidierte 1984-1992 den Verwaltungsrat des Schweizer Verbands der Raiffeisenkassen und engagierte sich 1962-1978 im Leitenden Ausschuss der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Bergbevölkerung (Ehrenpräsident).

Quellen und Literatur

  • Cavelty, Luregn Mathias: «Alt Ständerat Vincenz wird 70 Jahre alt», in: Bündner Tagblatt, 4.4.1991.
Weblinks
Weitere Links
e-LIR
Normdateien
GND
VIAF

Zitiervorschlag

Ursus Brunold: "Vincenz, Gion Clau", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 09.08.2021. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/006726/2021-08-09/, konsultiert am 28.09.2022.