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RobertWirz

28.2.1871 Gossau (ZH), 6.6.1930 Winterthur, reformiert, von Gossau und Winterthur. Sohn des Johann Jakob, Bauern, und der Seline geborene Kunz. 1896 Emma Spörri, Tochter des Johann Heinrich Gottfried. 1886-1890 Lehrerseminar Küsnacht (ZH), 1890-1892 Sekundarlehrerstudium an der Universität Zürich. 1892-1894 Sekundarlehrer in Fehraltdorf, 1894-1920 in Winterthur. 1898-1920 im Grossen Stadtrat in Winterthur (1908 Präsident), 1916-1923 sozialdemokratischer Zürcher Kantonsrat, 1920-1930 Stadtrat in Winterthur (Polizei- und Gesundheitsamt, ab 1922 Schulamt), 1922-1930 Nationalrat. Langjähriges Engagement in der Primarschulpflege; 1906 Gründer und bis 1918 Präsident der Sekundarlehrerkonferenz des Kantons Zürich (SKZ); Mitglied verschiedener kantonaler Aufsichtskommissionen im Bildungs- und Gesundheitswesen. Robert Wirz initiierte in der SKZ Diskussionen über zeitgemässe Lehrmittel und war Mitverfasser eines neuen Geschichtsbuchs, das auch soziale Aspekte berücksichtigte. Für die Kommunalwahlen von 1928 verfasste er ein Programm, das sich an der Gemeindepolitik des "roten Wien" orientierte.

Quellen und Literatur

  • Winterthurer Arbeiterztg., 7.6. und 11.6.1930
  • W. Schneider, Die Gesch. der Winterthurer Arbeiterbewegung, 1960, 186 f., 246
  • P. Ziegler, H. Maeder, 75 Jahre Sekundarlehrerkonferenz des Kt. Zürich, 1981
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 28.2.1871 ✝︎ 6.6.1930

Zitiervorschlag

Markus Bürgi: "Wirz, Robert", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 12.11.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/006762/2013-11-12/, konsultiert am 02.06.2023.