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DidierWyler

3.8.1917 Bellinzona, 23.2.1982 Brissago, von Tägerwilen und Genf. Sohn des Théo, Lehrers an der kant. Handelsschule und Verfassers von Theaterstücken, und der Jenny Paule geb. Conchon. Ledig. Nach einer kaufmänn. Ausbildung arbeitete W. 1936-39 bei der Firma Peugeot in Paris. Zurück im Tessin, fand er eine Anstellung im kant. Amt für Kriegswirtschaft. 1944 trat er in den Dienst des VPOD und war 1945-78 Sekr. der Sektion Tessin. Er präsidierte die gewerkschaftl. Einheitsfront der Staatsangestellten und der Angestellten der Stadt Lugano, ebenso 1978-82 die Arbeitskammer. Für die Sozialdemokraten sass W. 1949-51 und 1955-82 im Tessiner Gr. Rat sowie 1966-79 im Nationalrat. Als überzeugter Europäer gehörte er 1972-78 der Parlamentar. Versammlung des Europarats an und war Vizepräs. der Vereinigung der europ. Gemeinden.

Quellen und Literatur

  • ASTI, Fondazione Pellegrini-Canevascini, Nachlass Théo und Didier W.
  • Libera Stampa, 23.2.1983
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