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FrancoZorzi

24.8.1923 Bellinzona, 4.9.1964 Bignasco (heute Gem. Cevio, Absturz am Basodino), Freidenker, von Chironico (heute Gem. Faido). Sohn des Arturo Silvio, Lehrers, und der Maria geb. Filippini. 1953 Eliane Villa, Tochter des Roberto. Schulen in Bellinzona, Stud. der Rechte in Basel, 1946 Promotion mit einer Doktorarbeit über die Beziehung zwischen Staat und Kirche im Kt. Tessin. 1947-50 Jugendrichter, 1950-56 Staatsanwalt im Sopraceneri. Z. profilierte sich als Führer der Azione giovanile liberale radicale ticinese, sass 1959-64 im Staatsrat (Bau- und Militärdep.) und war ab 1963 Präs. der Tessiner radikalliberalen Partei. Als fähiger Politiker und gewiefter Verhandlungspartner trug Z. wesentlich zur Entwicklung einer modernen Wasserkraftpolitik sowie einer weitsichtigen Landschaftsplanung bei. Besonders beharrlich setzte er sich auch für den Bau des Autobahntunnels durch den Gotthard ein.

Quellen und Literatur

  • Franco Z., 1923-1964, 1968
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 24.8.1923 ✝︎ 4.9.1964

Zitiervorschlag

Ghiringhelli, Andrea: "Zorzi, Franco", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 19.12.2012, übersetzt aus dem Italienischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/006982/2012-12-19/, konsultiert am 27.10.2020.