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Gaissau

Gem. im österr. Bundesland Vorarlberg. 1754 260 Einw.; 1991 1'163; 2004 1'611. Ersterwähnung 980, ursprünglich diset rins, enet rins. Der Kampf gegen die Rheinüberschwemmung führte ebenso zu langwierigen Grenzstreitigkeiten wie die ungeklärten Hoheitsfragen zwischen Österreich und dem Abt von St. Gallen (Verträge von 1506 und 1584). G., eine Filiale von Höchst (Besetzungsrecht bis 1798 beim Kloster St. Gallen), wurde 1805 eigene Pfarrei (St. Otmar-Patrozinium). Die 1424 erstmals erw. Fähre nach Rheineck wurde 1874 von einer Brücke abgelöst. Neben Landwirtschaft und Fischerei traten erst in jüngster Zeit Gewerbe und Industriebetriebe. Über die Hälfte der Berufstätigen von G. sind Grenzgänger.

Quellen und Literatur

  • G. Niederer, G., 1962
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