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Saint-Claude

Benediktinerabtei, später Diözese in der Freigrafschaft Burgund. Das um 430 gegr. Kloster hiess zunächst Condat, im 5. Jh. Saint-Oyend und seit dem 12. Jh. S. Die Abtei übte ab dem 6. Jh. im ganzen Jurabogen ihren Einfluss aus und unterhielt Beziehungen zu mehreren Schweizer Klöstern wie Bonmont, Lac de Joux und Oujon. Im MA hingen die Priorate Echono, Genolier, Le Lieu und Nyon von S. ab, ebenso die Pfarreien Promenthoux und Vernier sowie versch. Höfe, v.a. in Saint-Cergue. Mit der Säkularisation des Klosters 1742 entstand die Diözese S., die 1790 und 1801 zweimal aufgehoben und 1817 wiederhergestellt wurde.

Quellen und Literatur

  • P. Benoît, Histoire de l'abbaye et de la terre de S., 2 Bde., 1890-92 (Neudr. 1990)
  • Les diocèses de Besançon et de S., hg. von M. Rey, 1977
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