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Hans BernhardSarasin

7.10.1731 Basel, 14.12.1822 Basel, ref., von Basel. Sohn des Philipp, Leinwandhändlers, und der Elisabeth Burckhardt. Enkel des Johann Bernhard Burckhardt. Ledig. Stud. der Rechte und der Geschichte in Leiden und Basel, dort Promotion. Zunächst lebte S. als wohlhabender Privatier und widmete sich seinen Studien. Öffentl. Ämter fielen ihm erst mit der Zeit zu. So war er 1764-72 Landvogt in Münchenstein, 1780 Mitglied des Gr. Rats, ab 1794 des Kl. Rats (1796 Deputat zu Kirchen und Schulen) sowie 1796, 1803 und 1810 Tagsatzungsgesandter. 1797 gehörte S. zur Repräsentantschaft der Tagsatzung in Lugano und wohnte in dieser Funktion einem Treffen mit Napoleon Bonaparte in Mailand bei. Während der Helvetik zog er sich von allen Ämtern zurück. 1802-03 wirkte S. als Kantonsdeputierter bei der Consulta, 1803-12 erneut als Mitglied des Kl. Rats und als Bürgermeister.

Quellen und Literatur

  • StABS, Nachlass
  • F. Sarasin, «Bürgermeister Hans Bernhard S.», in Basler Jb., 1892, 68-94
  • Gesch. der Fam. S. in Basel 1, 1914, 285-354
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