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RickenbachSZ

Filialdorf der Gem. Schwyz SZ, an der Strasse über die Ibergeregg gelegen. 2000 1'342 Einw. 1857 Römerfund auf dem Heimwesen Baumgarten. Die 1954-55 archäologisch untersuchte Kleinburg Perfiden konnte keiner bestimmten Grundherrschaft zugewiesen werden. Zu R. gehört die noch bewohnte Einsiedelei im Tschütschi. 1678-81 wurde die Kaplaneikapelle St. Maria Magdalena erbaut, 1973-75 restauriert. Das kant. Lehrerseminar (Konkordatsschule) zog 1868 von Seewen nach R. Das Seminargebäude beherbergte 2004-06 eine Teilschule der Pädagog. Hochschule Zentralschweiz. R. verfügt über eine eigene Primarschule. In R. befinden sich Patriziersitze wie die Waldegg oder das Immenfeld aus dem 17. Jh. Aus jüngerer Zeit datieren ausgedehnte Wohnquartiere, vorab mit Einfamilienhäusern. Ein Einwohnerverein ist in kulturellen, gesellschaftl. und wirtschaftl. Bereichen tätig.

Quellen und Literatur

  • W. Kälin, Kapelle St. Magdalena R., 1976
  • Kdm SZ NF 1, 1978, 460-465
Weblinks
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GND

Zitiervorschlag

Wiget, Josef: "Rickenbach (SZ)", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 20.10.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/007427/2010-10-20/, konsultiert am 26.10.2020.