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Bisisthal

Eine aus zerstreuten Berggütern bestehende Siedlung bis auf 1300 m in der Gemeinde Muotathal SZ. 1875 347 Einwohner; 1991 124. Bronzezeitliche Funde. Auf der Charetalp alpine Wüstung des 10. Jahrhunderts (Spilblätz). Kapelle in Dürenboden (erbaut 1896) und Wallfahrtskapelle im Schwarzenbach (erbaut 1892). Innerhalb der Land- und Alpwirtschaft vor allem die seit alters ausgeübte Schafalpung. Daneben Kleingewerbe (Sägerei) und Tourismus mit Seilbahn Sali-Glattalp (Bergrestaurant und SAC-Hütte). 1952-1970 Kraftwerkbau des Bezirks Schwyz.

Quellen und Literatur

  • Üsäs Muotithal,1991, 95-123

Zitiervorschlag

Franz Auf der Maur: "Bisisthal", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 31.10.2002. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/007434/2002-10-31/, konsultiert am 23.05.2022.