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Eggerstanden

Streusiedlung im Bezirk Schwende-Rüte des Kantons Appenzell Innerrhoden, an der Strasse Appenzell-Oberriet (SG). 1459 in einer Chronik erstmals erwähnt, 1524 ältester urkundlicher Beleg in Eggerstainen, 1535 in Ergerstanden.

Aus einem 1515 genannten Bildstock entwickelte sich das kirchliche Zentrum von Eggerstanden. Vorerst bestand nur eine kleine Kapelle. 1722-1732 wurde ein barockes Josefskirchlein erbaut. 1901-1903 errichtete August Hardegger als Ersatz eine neuromanische Kirche, die 1971 einem Neubau von Ferdinand Filippi wich. Kirchlich bildet Eggerstanden seit 1727 eine Filialkuratie von Appenzell mit eigener Kirchenverwaltung (1750 Taufrecht, 1951 Friedhof). Die im 19. Jahrhundert entstandene Schulgemeinde Eggerstanden umfasste 1998 116 Kinder. In der landwirtschaftlich dominierten Einzelhofsiedlung sind seit den 1970er Jahren auch Gewerbebetriebe ansässig. Bis 2022 gehörte Eggerstanden zum Bezirk Rüte.

Quellen und Literatur

Kurzinformationen
Ersterwähnung(en)
1524: in Eggerstainen
1535: in Ergerstanden

Zitiervorschlag

Hermann Bischofberger: "Eggerstanden", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 18.11.2022. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/007459/2022-11-18/, konsultiert am 08.12.2022.