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Eschenmoos

Weiler im Bez. Oberegg AI. Ersterwähnung als Gut eschenmos in einer Kaufurkunde von 1460. Die Bewohner der ursprünglich in der Rhode Hirschberg gelegenen Einzelhoflandschaft waren bis 1658 nach Berneck kirchgenössig, vom ausgehenden 18. Jh. an nach Sulzbach (Bez. Oberegg) schulpflichtig. 1671 stiftete die Wohltäterin Anna Bischofberger den Bau einer schlichten Barockkapelle mit dreiseitigem Chorabschluss, gemauertem Vorzeichen und einem zwiebelbehelmten Dachreiter. Im Innern besteht eine hölzerne Empore und eine neuromanische Altarrückwand mit Statuen der fünf Patrone. Ende des 19. Jh. Innenrenovation, 1978 Gesamtrenovation.

Quellen und Literatur

  • Kdm AI, 1984, 514
  • AppGesch. 3, 446