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Wildenburg

Burgruine auf dem Geländesporn zwischen dem Lorzen- und dem Schwarzenbachtobel in der Gem. Baar (ZG), nahe der alten Verkehrswege von Zug und Baar ins zuger. Berggebiet. Die wohl um 1200 entstandene Rodungsburg war bei ihrer Ersterwähnung 1309 im Besitz der Herren von Hünenberg, die als deren Erbauer gelten und sich bisweilen auch von W. nannten. Die archäologisch nur z.T. untersuchte Anlage erlebte mehrere Ausbauphasen, so im 3. Viertel des 13. Jh. mit einem Rundturm. Beim Verkauf der Burggüter 1416 ist die W. letztmals im Besitz der Hünenberger belegt. Danach wurde die Burg aufgegeben. Die in der Chronistik des 16. Jh. erw. gewaltsame Zerstörung durch die Zuger lässt sich archäologisch nicht nachweisen. Die Sagen um die tyrann. Wildenburger wirkten bis ins späte 20. Jh. nach. 1938 wurde die Ruine restauriert und 1985 durch private Initiative saniert, nachdem das Volk ein kant. Projekt abgelehnt hatte.

Quellen und Literatur

  • W., [1986]
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