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HofstettenSH

Abgegangener Weiler und Ziegelhof bei Neuhausen am Rheinfall SH. 876 Hovestetin. Damals im Besitz des Klosters Rheinau. 1422 gelangte Hofstetten an die von Fulach in Schaffhausen und 1429 mit der niederen Gerichtsbarkeit an das Kloster Allerheiligen zu Schaffhausen. 1472 übergab das Kloster der Gemeinde Neuhausen den Hof mit Landbesitz als ewiges Zinslehen, vorbehalten die Ziegelhütte und die niedere Gerichtsbarkeit. Ab 1474 war der Ziegelhof als Erblehen im Besitz von Bürgern. Die Ziegelei gab den Betrieb Mitte des 19. Jahrhunderts auf. Das Areal wurde 1983-1987 mit Einfamilienhäusern überbaut.

Quellen und Literatur

  • A. Steinegger, Gesch. der Gem. Neuhausen, 1927, 134-136
  • K. Schib, Wandlungen im ma. Siedlungsbild rund um Schaffhausen, 1970, 19 f.

Zitiervorschlag

Robert Pfaff: "Hofstetten (SH)", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 08.01.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/007534/2008-01-08/, konsultiert am 30.06.2022.