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MontagnyVD, Herrschaft

Montagny war ein Gebiet in der Herrschaft Grandson und dürfte in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts an Amadeus II. de Montfaucon gefallen sein, nachdem dieser Béatrice von Grandson geheiratet hatte. 1403 war die Herrschaft Montagny im Besitz von Margareta de Montfaucon-Montbéliard und umfasste die Burg (11. Jh. bis 1475), das Burgstädtchen Montagny-le-Corboz (heute Montagny-près-Yverdon), die Dörfer Valeyres-sous-Montagny und Giez, Teile der Dörfer Chamblon, Champagne, Bonvillars, Romairon und Novalles, verschiedene Güter sowie das Weggeld. Nachdem die Herrschaft an die Familie de Chalon übergegangen war, die sie 1428 mit Freiheitsrechten ausstattete, kam sie im Gefolge der Burgunderkriege an die Städteorte Bern und Freiburg. 1484-1798 gehörte sie zur gemeinsam verwalteten Vogtei Grandson. Nach dem Rückkauf durch Etienne de Montagny 1497 war das Gebiet von Montagny 1665-1798 im Besitz der Familie de Molin.

Quellen und Literatur

Zitiervorschlag

Abetel-Béguelin, Fabienne: "Montagny (VD, Herrschaft)", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 22.06.2020, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/007597/2020-06-22/, konsultiert am 07.05.2021.