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Chevrens

Weiler der Gem. Anières GE. Das geschlossene Dorfbild mit aneinander gebauten Häusern ist charakteristisch für die traditionellen, landwirtschaftlich geprägten Genfer Dörfer. 1730 5 Höfe; 1992 155 Einw. Sarglose Erdbestattungen und Molasse-Plattengräber aus dem 4.-7. Jh. bei Les Féclets. C., welches nicht in den Visitationsberichten des 15. Jh. auftaucht, unterstand im 16. Jh. der Pfarrei Anières. Nach der Reformation und der Berner Besetzung gewann Savoyen die Region im Lausanner Vertrag 1564 zurück und ordnete die Pfarreien neu. Anières und C. wurden kirchlich und politisch Corsier angegliedert. Eine bäuerl. Genossenschaft ist in C. für das 17. Jh. bezeugt. Seit 1816 gehört Anières mit seinen Weilern C. und Bassy zum Kt. Genf. Das einst gänzlich von der Landwirtschaft beherrschte C. ist zum Wohndorf geworden.

Quellen und Literatur

  • Histoire d'Anières, 1958