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Maseltrangen

Orts- und Kirchgem. der polit. Gem. Schänis SG. Das kleine Haufendorf liegt am östl. Rand der Linthebene. Um 1050 vergabte Gf. Arnold von Lenzburg seinen Besitz in M. (Mazzeltrangen) dem Stift Schänis. Die Einwohner blieben bis 1798 dessen Eigenleute. Kirchlich gehörte M. bis 1789 zur Pfarrei Benken (1522-1789 Kapellgemeinde mit Rufi). Die ab 1789 erbaute Pfarrkirche St. Johannes von Nepomuk wurde 1819 geweiht. Die 1481 erw. Genossengemeinde, Vorgängerin der Ortsgemeinde, verfügte über Allmendland im Riet und am Schänner Berg. 1798 wurde M. der polit. Gem. Schänis einverleibt; die Schulgemeinde blieb bis 1970 selbstständig. Seit 1971 Forstgemeinschaft mit Dorf, Rufi und Rütiberg.

Quellen und Literatur

  • Kdm SG 5, 1970, 280-288
  • Schänis, 1990