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Biaufond

Weiler in der politischen Gemeinde Les Bois JU, Bezirk Freiberge, teils auf jurassischem, teils auf neuenburgischem Gebiet gelegen, an der französischen Grenze. 1888 71 Einwohner; 1910 39. Biaufond befand sich bis zur Französischen Revolution an der Grenze zwischen den Bistümern Basel, Lausanne und Besançon. 1747 verliessen François und Joseph Raspieler die Ende des 17. Jahrhunderts gegründete französische Glashütte von Blancheroche und bauten jene von Biaufond (oder Les Esserts d'Iles) auf, die bis 1793 in Betrieb war. In der Nähe liegen die Ruinen der Moulin de la Mort, die 1893 durch einen Brand zerstört wurde.

Quellen und Literatur

  • W. Neutzling, Die Glasmacherfam. Raspiller, 1988
  • G.-J. Michel, Verriers et verreries en Franche-Comté au XVIIIe s., 1989

Zitiervorschlag

Claude Rebetez: "Biaufond", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 21.11.2002, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/007765/2002-11-21/, konsultiert am 22.05.2022.