de fr it

GirenbadTurbenthal

Ansicht des Kurbads von Südwesten nach dem Umbau von 1826. Lithografie von Friedrich Schulthess, um 1840 (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).
Ansicht des Kurbads von Südwesten nach dem Umbau von 1826. Lithografie von Friedrich Schulthess, um 1840 (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).

Kurbad im gleichnamigen Weiler in der polit. Gem. Turbenthal ZH am Schauenberg über dem Steilabfall ins Tösstal gelegen. 1364 übertrug Hermann I. von Breitenlandenberg der Marienpfrund zu Turbenthal den Hof Rüti, der 1464 erstmals G. (später auch Äusseres G.) genannt wurde. Das beliebte Heilbad wurde im 17. und 18. Jh. auch von Kurgästen aus Zürich und Winterthur besucht. Untersuchungen über das G. veröffentlichten um 1500 J. Volmar und 1777 Johann Rudolf Schinz, eine Badeordnung stammt von 1602. Nach dem Bau eines neuen Badhauses (1826) und eines neues Gasthofes mit Park (1843) sowie der Strasse nach Elgg (1844) entwickelte sich die Anlage zum "Kurort Gyrenbad". Nach der Aufgabe des Badebetriebes 1968 wurden die Gebäude unter Denkmalschutz gestellt und 1990-92 unter Wahrung der hist. Bausubstanz zu einem Gastwirtschaftsbetrieb umgebaut.

Quellen und Literatur

  • H. Kläui, Gesch. der Herrschaft und Gem. Turbenthal 2, 1960, 59-68
  • Kdm ZH 7, 1986, 76-79
Weblinks
Normdateien
GND

Zitiervorschlag

Müller, Ueli: "Girenbad (Turbenthal)", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 12.09.2005. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/007806/2005-09-12/, konsultiert am 23.11.2020.