de fr it

NicolasRaedlé

22.8.1820 Freiburg, 17.5.1893 Freiburg, aus Hausen (Schwaben) und von Freiburg. Sohn des Joseph Nicolas (->) und der Marie geborene Graff. 1834-1839 Ausbildung im Kloster Rheinau und 1840 in der Stiftsschule Einsiedeln, Dr. theol. 1841 Profess im Franziskanerkloster Les Cordeliers in Freiburg, 1844 Priesterweihe. Nicolas Raedlé übernahm Leitungsfunktionen (1882 Definitor, 1884-1887 Guardian des Klosters Les Cordeliers) bei der 1857 neu errichteten Oberdeutschen Minoritenprovinz betreffend die schweizerischen Franziskanerkonventualen. Nachdem er 1854 taub geworden war, beschäftigte er sich mit historischer Forschung. Er verfasste mehrere Schriften, darunter «Le couvent des RR.PP. cordeliers de Fribourg» (1882). Ab 1858 Mitglied des Historischen Vereins des Kantons Freiburg.

Quellen und Literatur

  • B. Fleury, «Catalogue des religieux du couvent des cordeliers (mineurs conventuels) de Fribourg (1256-1905)», in ASHF 8, 1907, 363-366, (mit Werkverz.)
  • HS V/1, 195 f.
Weblinks
Normdateien
GND
Kurzinformationen
Variante(n)
François Raedlé (Taufname)
Lebensdaten ∗︎ 22.8.1820 ✝︎ 17.5.1893

Zitiervorschlag

Rolle, Marianne: "Raedlé, Nicolas", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 11.08.2010, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/007873/2010-08-11/, konsultiert am 28.10.2021.