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AlbertMermoud

24.5.1905 Neuenburg, 18.3.1997 Lausanne, ref., von Neuenburg und Poliez-le-Grand. Sohn des Constant, Besitzers einer Metzgerei-Wursterei, und der Marie-Jeannette geb. Tagand. 1) 1931 Blanche Aimée Graber, Tochter des Ernest Paul Graber, 2) 1956 Antoinette Gross, Tochter des George, Druckereiangestellten. M. machte in Lausanne ein Lizenziat in Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. 1930-36 war er kaufmänn. Leiter in Angers. 1936 gründete er in Lausanne die Guilde du livre (Büchergilde Gutenberg), die erste ihrer Art in franz. Sprache. Diese war für die Verbreitung des qualitativ hochstehenden Buchs in allen sozialen Schichten von grosser Bedeutung. Als Kulturförderer engagierte sich M. v.a. in den Bereichen Literatur, Geschichte und Kunst. Er unterstützte Autoren aus der Westschweiz wie Charles Ferdinand Ramuz, Charles-Albert Cingria und Alice Rivaz und machte Lausanne dank seiner Freundschaften mit franz. Schriftstellern und Künstlern als aktives verleger. Zentrum bekannt. 1947 franz. Auszeichnung Officier d'académie.

Quellen und Literatur

  • BCUL, Nachlass
  • Plans-fixes [Video], 1986
  • A. Mermoud, La Guilde du livre, 1987
  • E. Porquerol, Lectures et figures, 1995
Weblinks
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 24.5.1905 ✝︎ 18.3.1997

Zitiervorschlag

Fornerod, Françoise: "Mermoud, Albert", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 23.02.2010, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/007922/2010-02-23/, konsultiert am 20.10.2020.