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WalterBuser

14.4.1926 Lausen, 17.8.2019 Ittigen, reformiert, von Bättwil und Lausen (Ehrenbürger). Sohn des Emil, Landwirts, und der Martha geborene Schori. 1947 Renée Vuille, Tochter des Marcel, Bundesbeamten. Humanistisches Gymnasium in Basel, Studium der Jurisprudenz und Volkswirtschaft in Basel und Bern, 1958 Dr. iur. mit einer rechtshistorischen Arbeit. Ab 1950 Rechtskonsulent und Redaktor bei sozialdemokratischen Tageszeitungen, 1956-1962 Chefredaktor der Sozialdemokratischen Bundeshauskorrespondenz, 1965-1968 Chef des Rechts- und Informationsdiensts des Eidgenössischen Departements des Innern. Publizist zu Fragen der Rechtsetzung, zur Funktion der Bundesbehörden und zur Verwaltungskontrolle. 1977-1992 ausserordentlicher Professor für öffentliches Recht, insbesondere Verwaltungsrecht des Bundes an der Universität Basel. 1968-1981 Vizekanzler der Eidgenossenschaft, zuständig für Rechtsdienst und Information, 1981-1991 Bundeskanzler. Walter Buser war der zehnte Bundeskanzler seit 1848 und der erste Sozialdemokrat in diesem Amt, dessen Leitung er den gewandelten Informationsbedürfnissen anpasste. Er führte regelmässige Pressekonferenzen ein und erweiterte die Bundeskanzlei zu einer Stabsstelle des Bundesrats. Nach seiner Pensionierung präsidierte er 1993-2001 das Forum Helveticum.

Quellen und Literatur

  • Basler Zeitung, 26.6.1991
  • Neue Zürcher Zeitung, 29./30.6.1996
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 14.4.1926 ✝︎ 17.8.2019

Zitiervorschlag

Karl Lang: "Buser, Walter", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 09.12.2019. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/008048/2019-12-09/, konsultiert am 09.11.2025.