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Juf

Weiler in der politischen Gemeinde Avers GR. 1292 de Zovo. 1991 20 Einwohner; 2001 30. Auf 2126 m gelegen, ist Juf die höchstgelegene Dauersiedlung Europas. Für 1292 sind aus dem Süden eingewanderte Walser im Raum von Juf nachgewiesen. Sie siedelten sich auf dem Gebiet des Churer Bischofs an. Im Gotteshausbund war Juf eine Nachbarschaft der Gerichtsgemeinde Avers. Der Weiler war Ausgangspunkt für die vor dem Strassenbau ins Schams häufig benutzte Verbindung über den Stallerberg nach Bivio und über die Forcellina ins Bergell. 1899 erfolgte der Bau der Fahrstrasse von Cresta. Juf weist nur wenig Fremdenverkehr auf.

Quellen und Literatur

  • J.R. Stoffel, Das Hochtal Avers, 1938
  • H. Weber, Das Avers, 1985
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Zitiervorschlag

Jürg Simonett: "Juf", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 04.02.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/008111/2008-02-04/, konsultiert am 23.06.2022.