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AlvarAalto

3.2.1898 Kuortane (Finnland), 11.5.1976 Helsinki, finn. Staatsangehöriger. 1) Aino Marsio (1949), Architektin und A.s bedeutendste Mitarbeiterin, 2) Elissa Mäkiniemi, Architektin. Nach dem Abschluss in Architektur am Polytechnikum von Helsinki (1921) arbeitete er als Freischaffender, ab 1923 in Jyväskylä, ab 1927 in Turku und ab 1934 in Munkkiniemi (Helsinki). A. suchte in seinem Ausdruck die rationalist. Sprache zu überwinden und entwarf Gebäude und Stadtplanungen in Abhängigkeit von Umgebung und Materialien, exemplar. in Finnland die Stadtbibliothek von Viipuri (1927-35) und das Sanatorium von Paimio (1929-33). Mit seinen zahlreichen Werken in Europa und den USA schuf sich A. ein internat. Renommee. Eine enge Beziehung verband ihn mit der Schweiz, wo er sich regelmässig aufhielt. Ab 1945 genossen zahlreiche Schweizer Architekten in seinem Atelier Gastrecht. 1965-68 realisierte er das Wohnhochhaus Schönbühl in Luzern, einen Wohnkomplex mit fächerförmigem Grundriss. Beim Wettbewerb für die Kirche und das dazugehörige ref. Pfarrzentrum von Zürich-Altstetten erhielt er den 1. Preis. Der Gesamtkatalog seiner Werke wurde in Zürich publiziert.

Quellen und Literatur

  • Alvar A., 3 Bde., hg. von K. Fleig, 1963-78, (mit Werkverz.)
  • "Der Magus des Nordens": Alvar A. und die Schweiz, hg. von T. Jokinen, B. Maurer, 1998, (mit Werkverz.)
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Lebensdaten ∗︎ 3.2.1898 ✝︎ 11.5.1976