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Champfèr

Siedlung in den politischen Gemeinden St. Moritz und Silvaplana GR, an der alten Talstrasse nordöstlich des Champfèrersees und beidseits der Ova da Suvretta gelegen, welche die Grenze zwischen den beiden Gemeinden bildet. 1139 Campofare, deutsch Campfer. 1900 124 Einwohner; 2003 462. Im Mittelalter gehörte Champfèr kirchlich zur Plaiv (Grosspfarrei) St. Moritz, seit Einführung der Reformation um 1552 zu Silvaplana. Die St.-Rochus-Kirche wurde 1521 erbaut, die Strasse nach St. Moritz-Bad 1866. Seit Ende 19. Jahrhundert sind mehrere Hotelbauten entstanden, ab 1960 nahm der Zweitwohnungsbau stark zu. Champfèr verfügt über eine eigene Primarschule.

Quellen und Literatur

  • Kdm GR 3, 1940 (19752), 414, 418
  • A. Müller, Our da l'istorgia da Champfèr, 1963
  • S. Margadant, M. Maier, St. Moritz, 1993
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Zitiervorschlag

Silvio Margadant: "Champfèr", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 04.01.2005. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/008120/2005-01-04/, konsultiert am 27.06.2022.