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St. Pelagiberg

Weiler, Wallfahrtsort und Kirchgem. in Gottshaus (heute Gem. Hauptwil-Gottshaus). 2000 117 Einw. (Kirchgem.: 353 Einw.). 1486 Pelayenberg. Seit dem SpätMA steht auf einem markanten Hügel in Gottshaus eine Kapelle. Nach einer Erweiterung weihte der Weihbf. von Konstanz, Daniel Zehnder, 1487 einen Marienaltar. Nach der Reformation war die Kapelle im Besitz der Evangelischen, die dort bis 1630 Kinderlehre hielten. Die Chorherren von Bischofszell leiteten 1663 die Rekatholisierung ein, schufen den Wallfahrtsort und inkorporierten 1726 die Kapelle in ihr Stift. Nach der Auflösung des Stifts wurde die Kapelle 1849 zu einer Filiale von Bischofszell. Ab 1852 versah ein Benefiziat die Gottesdienste. Die 1888 erbaute Kirche dient seit 1908 als Pfarrkirche der neuen Pfarrei S. Zu Beginn des 21. Jh. betreiben Schwestern auf S. ein Kur- und Exerzitienhaus.

Quellen und Literatur

Zitiervorschlag

Trösch, Erich: "St. Pelagiberg", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 21.01.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/008172/2011-01-21/, konsultiert am 23.04.2021.