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Winden

Siedlung in der polit. Gem. Egnach TG, am Hang gegen Lömmenschwil gelegen. 1302 Ober- und Niderwinden, ca. 1575-1910 Kügeliswinden (zur Unterscheidung von Praliswinden). 1880 59 Einw.; 1910 126; 1941 113; 2000 93. Der Doppelhof W. wurde 1302 im bischöfl.-konstanz. Urbar erwähnt und war u.a. den von Helmsdorf sowie 1545-1632 den Kügelin verliehen. Bis 1798 war er Teil der Vogtei Arbon. Kirchlich teilte W. stets das Schicksal von Egnach. In W. wurde Acker- und Obstbau sowie ab 1850 Vieh- und Milchwirtschaft (1887 Käserei, ab 1953 Molkerei) betrieben; u.a. liessen sich dort eine Bauunternehmung und eine Zimmerei nieder. Bei der 1910 eröffneten Station W. der Bodensee-Toggenburg-Bahn (heute Schweiz. Südostbahn) wurde 1963-75 ein Heizöl- und Benzinlager errichtet (300 Mio. l Kapazität).

Quellen und Literatur

  • Schweiz. Bodensee-Ztg., 1.7.1957
  • W. Koch, Die 68 Höfe, Weiler und Dörfer der Gem. Egnach, 1996, 98-100