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Ganter

Ehem. polit. Gem. VS und Talschaft, heute Teil der polit. Gem. Ried-Brig. 1280 Gantour, 1376 Gantoria, 1436 communitas vallis Ganther. Seit dem 15. Jh. Abwanderung der Bevölkerung. Die hohe und niedere Gerichtsbarkeit war im 13. Jh. in der Hand der Gf. von Mörel, kam später an Peter von Raron, 1427 an Johannes Uldrici, 1436 an die Gem. G. Von da an war G. ein Freigericht im Zenden Brig mit der Form eines Meiertums (Meier, Weibel, 6 Beisitzer); Sitz war der Weiler Zen Brunnen. 1798 Aufhebung der Gem., 1803 Erneuerung als Burgerschaft G. in Form einer privatrechtl. Genossenschaft (v.a. Waldpflege). 1954 neue Statuten.

Quellen und Literatur

  • D. Imesch, W. Perrig, Zur Gesch. von G., 21982
  • L. Borter, 550 Jahre Ganter Burgerschaft 1436-1986, 1986