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FriesenbergBE

Die Berner und die Solothurner Truppen nehmen 1383 die Feste Friesenberg ein. Illustration aus der Spiezer Chronik von Diebold Schilling, 1485 (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.16, S. 434).
Die Berner und die Solothurner Truppen nehmen 1383 die Feste Friesenberg ein. Illustration aus der Spiezer Chronik von Diebold Schilling, 1485 (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.16, S. 434). […]

Burg in der polit. Gem. Wynigen BE. Die Stammburg der Fries von F. über dem Weiler Kappelen sicherte den alten Höhenweg aus dem Raum Willisau ins Emme-Aare-Gebiet. Vermutlich war die unterhalb der Burg gelegene Kapelle (1275 Cappell) mit Pfarreirecht Eigenkirche in einer früh geschrumpften Kleinherrschaft F. ohne Abhängigkeit von Wynigen. Die kyburg. Dienstleute von F. standen im Burgrecht mit Bern. 1344 war die hochma. Burg ohne erkennbare Herrschaft in der Hand der kyburg. Ministerialen von Mattstetten. Im Burgdorfer Krieg 1383 nahm Bern ihre Feste ein und zerstörte sie. In der frühen Neuzeit gehörte der Hof F. zur Pfarrei und zum Gericht Wynigen, militärisch zunächst zum Schultheissenamt Burgdorf (1615). Mit der Kirchgemeinde kam er im 19. Jh. auch zur polit. Gem. Wynigen.

Quellen und Literatur

  • Heimatbuch des Amtes Burgdorf und der Kirchgem. Utzenstorf und Bätterkinden, 2 Bde., 1930-38
  • F. Häusler, Das Emmental im Staate Bern bis 1798, 2 Bde., 1958-68
  • H. Schneider et al., Wynigen, 1985
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