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Gippingen

Siedlung in der politischen Gemeinde Leuggern AG, Bezirk Zurzach. Haufendorf, westlich der Aare am Klingnauer Stausee gelegen. 1798 187 Einwohner; 1982 519; 1996 769, 2004 846. 1272 erwarben die Herren von Klingen die Vogtei über Gippingen. Pfarrgenössig war Gippingen nach Leuggern, eine eigene Kapelle stammt von 1669. Der Brauch der sogenannten Gippinger Chürbse-Chilbi geht auf die Pest von 1511 zurück. Bis ins 20. Jahrhundert war Gippingen hauptsächlich agrarisch geprägt (auch Rebbau). Der grösste Arbeitgeber ist die Firma Paul Faude Medaillen AG (seit 2002 Faude & Huguenin). Am Ende des 20. Jahrhunderts entstanden zahlreiche Wohnbauten.

Quellen und Literatur

  • H. Ammann, A. Senti, Die Bez. Brugg, Rheinfelden, Laufenburg und Zurzach, 1948
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GND

Zitiervorschlag

Christoph Herzig: "Gippingen", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 01.09.2005. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/008533/2005-09-01/, konsultiert am 09.12.2022.