de fr it

Kriegführung

Die Kriegführung umfasst den Einsatz militärischer Kräfte auf der strategischen, operativen und taktischen Ebene. Während es sich bei der strategischen Ebene um die Kriegsziele und Kriegsformen in den verschiedenen Jahrhunderten handelt, geht es auf operativer und taktischer Ebene in erster Linie um den Truppeneinsatz. Die Kriegführung kann sich in Konzepten und Planungen wie auch in der Wirklichkeit auf dem Schlachtfeld niederschlagen. Die Kriegführung wurde in der Schweizer Geschichte vor allem im Spätmittelalter, in den fremden Diensten, den Koalitionskriegen (1792-1815), beim Franzoseneinfall (1798) sowie in mehreren Bürgerkriegen und inneren Konflikten in die Realität umgesetzt. Mit dem Verzicht auf kriegerische Aktionen gegen das Ausland beschränkte sich die schweizerische Kriegführung in der Neuzeit vor allem auf die konzeptionelle und materielle Vorbereitung der Landesverteidigung.

Schweizerisches Fussvolk gegen feudale Ritterheere

Im Spätmittelalter führten die acht Orte der alten Eidgenossenschaft einen Kampf zur Behauptung und Erweiterung ihres Herrschaftsbereichs. Dabei setzten sie politische, wirtschaftliche und auch militärische Mittel ein (Militärwesen). Sie schlossen Bündnisse und Schutzverträge (Allianzen), nahmen Personen ausserhalb ihres Hoheitsgebietes ins eigene Bürgerrecht auf und erwarben Herrschaftsrechte käuflich oder durch Pfandnahme.

Der Krieg diente primär zur Verstärkung des Drucks auf den Gegner. Um diesen gefügig zu machen, wurden Überfälle verübt, Hinterhalte gelegt, Burgen gebrochen, Klöster geplündert, Geiseln genommen, Ländereien gebrandschatzt und verwüstet. Mit Belagerungen wurde das Ziel nur selten erreicht: Es fehlte an den nötigen Instrumenten und der Ausdauer. Entscheidung suchende Feldschlachten bildeten seltene Höhepunkte. Die operative Führung liess insgesamt zu wünschen übrig. Unterschiedliche strategische Interessen der einzelnen Orte erschwerten die Übereinstimmung im gesamteidgenössischen Kriegsrat. Einzelne Orte scherten gar aus. So kam es, dass militärisch günstige Gelegenheiten zur Kriegführung verpasst wurden. Zudem mangelte es vor und nach den Gefechten häufig an der nötigen Disziplin. Spontan versammelte Kriegergemeinden drängten oft zum vorzeitigen Angriff, und eine Verfolgung des geschlagenen Feindes fand meist nicht statt. Das unzulängliche Versorgungswesen engte die Operationsfreiheit ein (Logistik) und zwang die Krieger zur Selbsthilfe. Die Beute zog nicht bloss unbesoldete Freiwillige, sondern auch reguläre Kriegsknechte an.

Die taktische Stärke der Eidgenossen lag in der Offensivkraft ihrer Schlachthaufen, die lawinenartig in die ritterlichen Formationen hineinbrachen, um dort ein Blutbad anzurichten. Ihre Kämpfer waren ursprünglich nur mit Kurzwehren ausgerüstet, der Halbarte als wichtigster Waffe sowie zusätzlich mit Streitäxten, Schwertern, Dolchen und Kurzspiessen. Im Nahkampf waren sie den durch ihre Rüstungen beengten Rittern überlegen. Übten diese aber in geschlossener Phalanx mit ihren langen Lanzen frontalen Druck aus, war es für die Eidgenossen schwierig, den Gegner fernzuhalten oder sich ihm anzunähern. Deshalb trachteten sie danach, die Ritterheere in einem durch Letzinen verstärkten Gelände zu stellen, das die Beweglichkeit der Pferde einschränkte. Überraschend ausgelöste und mit einem Hagel von Baumstämmen, Steinen oder Pfeilen eingeleitete Angriffe versetzten die Reitpferde in Panik und stifteten beim Fussvolk Verwirrung. Geschicktes Manövrieren ermöglichte allenfalls den Einbruch in die schlecht geschützten Flanken des Feindes.

Aufeinandertreffen der eidgenössischen Truppen mit jenen Karls des Kühnen in der Schlacht von Grandson am 2. März 1476. Illustration in der Eidgenössischen Chronik von Werner Schodeler, kopiert und koloriert 1572 von Christoph Silberysen (Aargauer Kantonsbibliothek, Aarau, MsWettF 16: 2, Fol. 172r; e-codices).
Aufeinandertreffen der eidgenössischen Truppen mit jenen Karls des Kühnen in der Schlacht von Grandson am 2. März 1476. Illustration in der Eidgenössischen Chronik von Werner Schodeler, kopiert und koloriert 1572 von Christoph Silberysen (Aargauer Kantonsbibliothek, Aarau, MsWettF 16: 2, Fol. 172r; e-codices). […]

Auf Grund der Erfahrungen aus früheren Schlachten wurde die Bewaffnung Mitte des 15. Jahrhunderts durch fünf Meter lange Spiesse aus Eschenholz ergänzt. Fortan bildeten die Nahkämpfer den Kern der Gevierthaufen. Sie wurden durch mehrere Reihen Spiessträger geschützt, die den Feind auf Distanz halten oder niederstechen sollten. Halbartenträger strömten durch die geschlagenen Breschen und töteten den Gegner im Zweikampf. Der sogenannte Ordnungsmacher, ein hoher Offizier, stellte die Streitmacht zum Kampf bereit. Um ihre Manövrierfähigkeit zu erhöhen, unterteilte er sie in Vorhut, sogenannte Gewalthaufen und Nachhut. Bogen- und Armbrustschützen, später auch Büchsenschützen operierten selbstständig vor, neben oder hinter den Gevierthaufen, durch die sie sich beim Zusammenprall mit dem Gegner zurückzogen. Kavallerie und Artillerie spielten eine untergeordnete Rolle. Aus Freiwilligen zusammengesetzte Freiharste begleiteten die regulären Auszüge oder stürmten ihnen gar voran.

Der ausschlaggebende Faktor in der spätmittelalterlichen eidgenössischen Kriegführung dürfte der moralische gewesen sein. Für die Eidgenossen standen die Freiheit und die Unabhängigkeit ihrer Orte auf dem Spiel. Viele Kämpfende waren vom unbändigen Willen erfüllt, den Gegner zu schlagen. Die urwüchsige, auf elementarer Aggressivität beruhende Kraft der ungestümen Bauern und Hirten verlieh den Gevierthaufen ihre Schrecken verbreitende Wucht. Diese Eigenschaften erfuhren vor allem im Rückblick des 19. und 20. Jahrhunderts eine mythische Stilisierung.

Entwicklung der Taktik vom 16. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts

Ein 1619 in Bern gedrucktes Werk über die militärische Taktik für die Infanterie, verfasst und herausgegeben vom Berner Festungsbaumeister Valentin Friderich (Schweizerische Nationalbibliothek, Bern).
Ein 1619 in Bern gedrucktes Werk über die militärische Taktik für die Infanterie, verfasst und herausgegeben vom Berner Festungsbaumeister Valentin Friderich (Schweizerische Nationalbibliothek, Bern).

In der Schlacht von Marignano (1515) wurde den Eidgenossen zum Verhängnis, dass sie die Bedeutung der Kavallerie und der Feuerwaffen unterschätzten. Zur Niederlage führten das von der Kriegergemeinde erzwungene, überstürzte Eintreten in die Schlacht, die sich in einem ungünstigen Gelände abspielte, sowie die überlegenen Waffen des Feindes. Das Fussvolk bildete inskünftig nur noch ein Element der Schlacht. Das Feuer der Artillerie und die Attacken der Kavallerie waren von zentraler Bedeutung. Auch die Infanterie veränderte mit der Zeit ihren Charakter. Spiesse und Halbarten wurden Mitte des 17. Jahrhunderts durch Lunten-, später durch Steinschlossgewehre mit Bajonetten abgelöst. Die gesteigerte Feuerkraft löste den physischen Zusammenprall ab. Der Nahkampf diente nur noch der Vollendung der durch das Massenfeuer erzielten Wirkung. Der koordinierte Einsatz der drei Truppengattungen Artillerie, Kavallerie und Infanterie verlangte eine straffe Führung durch den Feldherrn.

Die eidgenössischen Orte zeigten sich jedoch ausserstande, die Führungsmängel zu beheben und den taktisch-technischen Rückstand aufzuholen. Ihnen blieb nichts anderes übrig, als sich inskünftig von europäischen Konflikten fernzuhalten. Innere Wirren sollten zu diesem Verzicht beitragen. Da die Eidgenossen als Krieger nach wie vor einen guten Ruf besassen und gefragt waren, suchte die eidgenössische Führungsschicht die aussenpolitischen Interessen durch Soldbündnisse zu wahren. Die Schweizer Regimenter in fremden Diensten erhielten den Charakter stehender Truppen. Ausserhalb der Feldzüge wurden sie kaserniert und in den neuen Kampfmethoden gedrillt. Unbedingter Gehorsam und Soldatenehre ersetzten allmählich das ungestüme Draufgängertum.

Um die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert führten die Niederländer als erste die sogenannte Treffentaktik ein, die im 18. Jahrhundert ihren Höhepunkt in der preussischen Lineartaktik fand. Die Streitkräfte gliederten sich nun in Regimenter, Bataillone, Kompanien und Züge. Zum Feuergefecht wurden die Kompanien eines Bataillons nebeneinander in drei Gliedern aufgestellt, damit sie mit der noch ungenauen Schusswaffe ein wirksames Abteilungsfeuer freisetzen konnten. Dieses wurde durch leichte Artilleriegeschütze verdichtet, die zwischen den Bataillonen standen. Karrees fanden nur noch ausnahmsweise zur Verteidigung oder zum Angriff Verwendung. Die Lineartaktik setzte eine drillmässige militärische Ausbildung voraus.

Die Levée en masse der Französischen Revolution führte den Armeen viele unerfahrene und schlecht ausgebildete Soldaten zu. Um diese Massenheere besser führen zu können, unterteilte Napoleon sie in Korps und Divisionen. Gleichzeitig ging er zur sogenannten Kolonnentaktik über. Im Grunde genommen handelte es sich um die Wiederverwendung des tief gestaffelten Rechteckes, das viel leichter zu handhaben war und in allen Gefechtsformen einen flexibleren Einsatz ermöglichte. Im Angriff gingen dem Gelände angepasste Schützenketten voraus, die von leichten Geschützen unterstützt das Feuergefecht mit dem Gegner aufnahmen. An der geplanten Durchbruchstelle wurde der Feind durch massives Feuer der Artilleriereserve sturmreif geschossen. Bajonettangriffe geschlossener Bataillonskolonnen führten die Entscheidung herbei, und Kavallerieverbände nützten den Erfolg aus.

Im 17. und 18. Jahrhundert versuchten Zürich und Bern, ihr Wehrwesen den Entwicklungen im Ausland einigermassen anzupassen. Der Erfolg zeigte sich im Zweiten Villmergerkrieg (1712). Die einheitlich uniformierte, mit Steinschlossgewehren ausgerüstete und in der Lineartaktik geschulte bernische Infanterie brachte mit ihrem Abteilungsfeuer den schlecht bewaffneten katholischen Milizen, die in herkömmlichen Haufen angriffen, schwere Verluste bei. Im Vergleich zu dieser mit allen Regeln der Kunst geführten Schlacht handelte es sich im Bauernkrieg (1653), in den Kämpfen während des Franzoseneinfalls (1798) und in den Freischarenzügen (1844-1845) um recht primitiv durchgeführte militärische Auseinandersetzungen.

Operative Ideen im 19. und 20. Jahrhundert

Im Deutsch-Französischen Krieg (1870-1871) erlaubten die Telegrafie sowie das ausgebaute Strassen- und Eisenbahnnetz die Anwendung des Grundsatzes "getrennt marschieren, vereint schlagen". Obschon die schnell und präzis schiessenden Hinterlader eine Auflockerung der Gefechtsformen verlangt hätten, wurde noch immer die Kolonnentaktik angewendet. An Stelle der Bataillonskolonnen traten allerdings Kompaniekolonnen. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs (1914-1918) gingen alle Armeen zur Schützenlinie über. Das Abwehrfeuer der Maschinengewehre fügte der in Wellen angreifenden Infanterie hohe Verluste zu. Das Kampfgeschehen erstarrte im Grabenkrieg. In der Zwischenkriegszeit wurde ohne durchschlagenden Erfolg versucht, die Infanterie durch Ausrüstung mit schweren Waffen und geschickte Ausnützung des Geländes wieder angriffsfähig zu machen. Die Gefechtsgruppe bildete nun eine aufgelockerte Kampfeinheit, sei es zur Unterstützung, zur Annäherung oder zum Einbruch. Der Initiative und dem Durchhaltevermögen des einzelnen Kämpfers kam erhöhte Bedeutung zu.

Um Feuer und Beweglichkeit nachhaltig ins Lot zu bringen, entwickelte die deutsche Wehrmacht mechanisierte Kampfverbände, die im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) in enger Zusammenarbeit mit der Luftwaffe den sogenannten Blitzkrieg entfesselten. Panzer- und Fliegerabwehr vermochte kein entscheidendes Gegengewicht zu bilden. Die Drohung mit dem Einsatz operativer und taktischer Atomwaffen zur Zeit des Kalten Krieges verlangte militärische Verbände, die sich rasch auflockern und ebenso schnell wieder konzentrieren konnten. Zur Mechanisierung und Motorisierung trat die Luftbeweglichkeit hinzu. Die Landschlacht wurde mit der Luftschlacht kombiniert.

Auch in der Schweiz führten die Schaffung eines Generalstabs und die Erstellung moderner Kartenwerke im 19. Jahrhundert zur Beschäftigung mit operativen Problemen. Die Ideen reichten von der Kordonaufstellung an der Grenze über eine Kampfführung auf der inneren Linie im zentralen Mittelland bis zum Rückzug der Armee in ein Alpenréduit. Diese Pläne dienten der operativen Schulung, sollten aber die Freiheit der gewählten Oberbefehlshaber keineswegs einengen. Diese bekannten sich zu einer der Lage angemessenen beweglichen Defensive, welche aus Vorwärtsverteidigung, Verzögerung, Errichtung von Sperrfronten und Gegenangriffen bestand.

Kampf um die Brücke von Lunnern bei Obfelden während des Sonderbundskriegs am 12. November 1847. Aquarell von Edouard Castres (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).
Kampf um die Brücke von Lunnern bei Obfelden während des Sonderbundskriegs am 12. November 1847. Aquarell von Edouard Castres (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv). […]

General Guillaume-Henri Dufour verstand es als eidgenössischer Oberbefehlshaber im Feldzug gegen den Sonderbund (1847) auf geschickte Weise, durch konzentrisches Vorgehen seiner Divisionen gegen die entscheidenden Machtzentren den Gegner zum Nachgeben zu zwingen, so dass grössere Verluste vermieden werden konnten. Im Neuenburgerhandel (1856-1857) plante Dufour, einen offensiven Vorstoss der Preussen durch das Aaretal nach Bern auf der Höhe des Bözbergs aufzuhalten und durch einen Gegenangriff südlich des Rheins von den rückwärtigen Verbindungen abzuschneiden.

1870 rechnete General Hans Herzog während des Deutsch-Französischen Krieges mit der Möglichkeit eines kleinräumigen Umgehungsversuches der Franzosen über Basel. Er plante, einen solchen hinter Birsig oder Birs abzublocken und im Gegenangriff vom Blauenkamm her zu zerschlagen. Einer grossräumigen Umfassung durch das Mittelland wollte Oberst Emil Rothpletz, Chef der Operationssektion, durch Gegenangriffe im Jura oder an der Aarelinie entgegentreten. Im Falle eines gemeinsamen Angriffs der französischen und italienischen Truppen auf die Westschweiz wollte er eine Vereinigung der feindlichen Streitkräfte durch Gegenangriffe aus einer Bereitstellung auf der inneren Linie zwischen der Broye und der Glane verhindern.

1914 deckte General Ulrich Wille mit je einem Armeekorps die Nordwest- und die Südgrenze. Ein drittes Armeekorps hielt er im Mittelland zum beweglichen Einsatz bereit. Im Falle eines deutschen oder französischen Angriffs sollten sich die an der Nordostgrenze eingesetzten Truppen kämpfend auf die Jurahöhen zurückziehen, um den bereitgestellten Reserven zu erlauben, die feindlichen Angriffskolonnen in der Flanke zu treffen. Im Zweiten Weltkrieg musste sich General Henri Guisan angesichts der mangelnden Gefechtsfeldbeweglichkeit der Infanterie und der fehlenden Gegenschlagskräfte zum Halten linearer Abwehrfronten hinter durchgehenden Panzerhindernissen entschliessen. Nachdem die Achsenmächte die Schweiz praktisch eingeschlossen hatten, suchte er das Land gegen die überlegenen feindlichen Streitkräfte aus dem Réduit heraus zu sichern. Guisan rügte, dass er sich für den Aufmarsch der Armee nicht auf vorbereitete Operationspläne habe abstützen können.

In der Nachkriegszeit entwickelte sich ein heftiger Streit zwischen den Anhängern einer vornehmlich infanteristischen Raumverteidigung und den Befürwortern einer beweglichen Verteidigung, die eine Mechanisierung grösserer Armeeteile und eine starke Luftwaffe vorausgesetzt hätte. Die Konzeption der militärischen Landesverteidigung von 1966 schloss einen realistischen Kompromiss zwischen den gegenteiligen Auffassungen, indem sie die Verteidigung aus Stützpunkten mit Gegenschlägen mechanisierter Regimenter in der Gefechtsform Abwehr kombinierte. Diese sollte zwischen Grenze und Alpenraum geführt werden. Angesichts der stark geschrumpften Vorwarnzeit entschloss sich der Generalstab zur befehlsfertigen Ausarbeitung eines Grundkampfdispositives, aus dem heraus einem überraschenden Angriff zeitgerecht begegnet werden konnte. Die Heereseinheitskommandanten hielten jedoch allzu sehr an diesem Notfalldispositiv fest. Initiative und Phantasie für die Anpassung an andere als die erwartete Lage drohten verloren zu gehen.

Die verkleinerte Armee 95 konzentrierte die Raumverteidigung auf bedrohte Fronten und suchte durch Teilmechanisierung der Infanterie das dynamische Element der Abwehr zu verstärken. Sie begnügte sich allerdings mit unverbindlichen operativen Studien. Die Planer der Armee XXI bekennen sich zum Konzept "Sicherheit durch Kooperation".

Quellen und Literatur

  • Schweizer Kriegsgesch., 3 Bde., 1916-35
  • H. Rapold, Strateg. Probleme der schweiz. Landesverteidigung im 19. Jh., 1951
  • W. Schaufelberger, Der alte Schweizer und sein Krieg, 1952 (31987)
  • H.R. Kurz, Schweizerschlachten, 1962
  • Histoire universelle des armées, hg. von J. Boudet, 4 Bde., 1965-66
  • H. Schwarz, Gefechtsformen der Infanterie, 1977
  • Gesch. der Schweiz und der Schweizer 1, 1982
  • W. Schaufelberger, Kriegführung und Kriegertum zur Sempacherzeit, 1986
  • W. Schaufelberger, Marignano, 1993
  • Militärgesch. zum Anfassen, hg. von H.R. Fuhrer, 1994-
Weblinks

Zitiervorschlag

Hans Senn: "Kriegführung", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 04.11.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/008594/2008-11-04/, konsultiert am 25.06.2022.