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MaxOettli

28.1.1879 Wigoltingen, 5.12.1965 Steckborn, von St. Gallen und Oppikon (heute Gem. Bussnang). Sohn des Johann Heinrich, Leiters der Zwangsarbeitsanstalt Kalchrain und Schlossverwalters von Altenklingen, und der Mathilde geb. Zollikofer. 1905 Natalie Kirpitschnikowa, aus Charkow (Russland, heute Ukraine), Schulärztin im Landerziehungsheim Glarisegg (1930 Scheidung). Nach dem frühen Tod des Vaters studierte O. am Eidg. Polytechnikum in Zürich Naturwissenschaften (1902 Diplom als Fachlehrer) und promovierte an der Univ. Zürich mit einer Arbeit über die Ökologie der Felsflora des Alpsteins. Bis 1921 war er Lehrer im Landerziehungsheim Glarisegg. 1921-47 leitete er die Schweiz. Zentralstelle zur Bekämpfung des Alkoholismus in Lausanne. Er gründete die Geschäftsstelle der Vereinigung zur Aufklärung über die Tabakgefahren und stand dem Alkoholgegner-Bund vor. O. engagierte sich für Schülerexperimente im naturwissenschaftl. Unterricht ("Das Forscherbuch" 1919). Er gehörte der Jugendschriftenkommission des Schweiz. Lehrervereins an.

Quellen und Literatur

  • Thurgauer AZ, 28.1.1959
  • Thurgauer Jb. 42, 1967, 97 f.
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Lebensdaten ∗︎ 28.1.1879 ✝︎ 5.12.1965