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HermannTobler

11.6.1872 St. Gallen, 5.1.1933 Uznach, ref., von St. Gallen. Sohn des Georg Hermann, Schlossers, und der Katharina geb. Müller. 1899 Pauline Rietmann, Tochter des Kornelius Alfred, Uhrmachers. Ab 1886 im Waisenhaus St. Gallen, Kantonsschule St. Gallen, 1890-92 Ausbildung zum Sekundarlehrer. 1892-94 Lehrer am Knabeninstitut Bellerive in La Tour-de-Peilz, 1894-99 an der Bishop's Stortford Grammar School (Hertfordshire), 1899-1907 an der Verkehrsschule in St. Gallen, ab 1900 zugleich Leiter des kant. Schülerhauses. 1907 Gründer und bis 1933 Leiter des Knaben-Landerziehungsheim Hof Oberkirch bei Kaltbrunn. 1927 Wahl zum ersten Präs. der schweiz. Sektion der New Education Fellowship. 1930-33 FDP-Kantonsrat des Kt. St. Gallen. T. betonte - im Gegensatz zur damals als Lernschule kritisierten öffentl. Schule - die Charakterbildung, die prakt. Ausbildung und eine harmon. Förderung aller Kräfte im Kind. Mit Albert Senn entwickelte er den Gestaltungsunterricht.

Quellen und Literatur

  • F. Schwarzenbach, Karl Hermann T. 1872-1933, 1978 (mit Werkverz.)
  • H.-U. Grunder, Das schweiz. Landerziehungsheim zu Beginn des 20. Jh., 1987
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