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LeonhardUsteri

31.3.1741 Zürich, 14.5.1789 Zürich, reformiert, von Zürich. Sohn des Paulus, Kaufherrn, und der Maria Magdalena Ziegler. Bruder des Hans Martin (->). 1764 Otilia von Muralt. Theologiestudium in Zürich, 1760 Promotion. Leonhard Usteri bereiste Italien und Frankreich und besuchte in Paris Jean-Jacques Rousseau. 1764 wurde er als Professor für hebräische Sprache an das Collegium Humanitatis gewählt. Ab 1769 war er dort Professor für Beredsamkeit, ab 1773 für Logik, Rhetorik und Mathematik, ab 1788 am Grossmünsterstift Professor der Theologie und Chorherr. Usteri gründete 1773 in Zürich die erste Töchterschule. Er war unter anderem Mitglied der Ökonomischen und der Helvetischen Gesellschaft.

Quellen und Literatur

  • J.K. von Orelli, Leben und Charakterzüge Leonhard Usteri's [...], 1824
  • P. Heiner, Leonhard Usteri (1741-1789), 1965
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Zitiervorschlag

Claudia Crotti: "Usteri, Leonhard", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 19.02.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/009085/2013-02-19/, konsultiert am 23.04.2024.