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ClaBiert

Cla Biert (rechts) und Theo Candinas, aufgenommen 1963 während einer Theaterprobe des Stücks Il triarch von Tista Murk (Schweizerisches Literaturarchiv, Bern, Nachlass Cla Biert; Fotografie Momino Schiess).
Cla Biert (rechts) und Theo Candinas, aufgenommen 1963 während einer Theaterprobe des Stücks Il triarch von Tista Murk (Schweizerisches Literaturarchiv, Bern, Nachlass Cla Biert; Fotografie Momino Schiess).

26.7.1920 Scuol, 19.3.1981 Sent, ref., von Scuol. Sohn des Gisep, Bauern und Wirts. 1953 Angelica Menzel. Ausbildung zum Primarlehrer, Weiterbildung zum Sekundarlehrer in Zürich, Lausanne und Genf. Lehrer in Ftan (1947-51) und Chur (1956-75). Bedeutender realist. Erzähler rätorom. Sprache (unterengadin. Idiom), Troubadour und Kabarettist. Um Themen der Adoleszenz, Erotik und Gewalt kreisende Erzählungen: "Pangronds" (1949), "Amuras" (1956), "Laina verda" (1957). Darstellung des schnellen Wandels der traditionellen Bauerngesellschaft im Hauptwerk "La müdada" (1962). Kindergeschichte "Fain manü" (1969), Auseinandersetzung mit der übermächtigen Vaterfigur in "Il descendent" (dt. "Der Nachkomme", 1981).

Quellen und Literatur

  • Las fluors dal desert, hg. von A. Biert et al., 1993 (Texte aus Nachlass, mit Werk- und Literaturverz.)
  • SLA, Nachlass
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 26.7.1920 ✝︎ 19.3.1981

Zitiervorschlag

Clà Riatsch: "Biert, Cla", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 22.06.2021. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/009097/2021-06-22/, konsultiert am 23.05.2022.