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DanielSchmid

Plakat zum Start des Films, der als offizieller Beitrag der Schweiz am Festival von Cannes gezeigt wurde, 1987 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).
Plakat zum Start des Films, der als offizieller Beitrag der Schweiz am Festival von Cannes gezeigt wurde, 1987 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).

26.12.1941 Flims, 6.8.2006 Flims, von Flims. Sohn des Arthur Schmidt, Hotelbesitzers und Musikers, und der Carla geb. Rivetti, Hotelbesitzerin. Ledig. 1962-68 Stud. der Geschichte und der Journalistik an der Freien Univ. Berlin sowie 1966-69 an der Dt. Film- und Fernsehakademie Berlin. Nach einer ersten Fernsehproduktion 1970 ("Thut alles im Finstern [...]") wurde S. mit Filmen wie "Heute Nacht oder nie" (1972), "La Paloma" (1974), "Hécate" (1982), "Der Kuss der Tosca" (1984), "Jenatsch" (1987) und "Beresina oder die letzten Tage der Schweiz" (1999) international bekannt. S., geprägt von einer auf den Werten des 19. Jh. gegründeten Erziehung und - wie sein Freund Rainer Werner Fassbinder - beeinflusst vom expressionist. Kino Deutschlands sowie den lyr. Melodramen von Douglas Sirk, brachte die Vision einer mag. Schweiz auf die Leinwand. Sein raffinierter Ästhetizismus schloss jedoch weder Sozialkritik noch die provozierende Satire aus. Mit seinem zutiefst eigenständigen Werk ist S. einer der weltoffensten und wichtigsten Filmemacher des Schweizer Kinos. 1999 Ehrenleopard des Internat. Filmfestivals Locarno.

Quellen und Literatur

  • R. Jula, Daniel S.: The Ritual of Desire, 1991
  • Histoire du cinéma suisse 1866-2000, hg. von H. Dumont, M. Tortajada, 2 Bde., 2007
  • F. Buache, Daniel S., 2008 (mit Filmografie)
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Lebensdaten ∗︎ 26.12.1941 ✝︎ 6.8.2006