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SigfritSteiner

31.10.1906 Basel, 21.3.1988 München, konfessionslos, von Luthern. Sohn des Roman Leonz, Zahnarztes, und der Maria Rosalie geborene Ilitsch, Schauspielerin, aus Russland. 1) Franca Erika Thoma, 2) Irene Mahler, Moderatorin, 3) Anne Rose Katz geborene Kirch, Autorin. Schulen und Matura in St. Gallen, abgebrochene Ausbildung zum Innenarchitekten. 1927-1928 Schauspielstudium bei Max Reinhardt in Berlin und bei Charles Dullin in Paris. Theaterdebüt in Gera (Thüringen), danach Auftritte auf deutschen Bühnen. 1933 aus politischen Gründen Rückkehr in die Schweiz und Änderung der Schreibweise seines Vornamens. Kurzzeitig Direktor einer Stickereifirma, dann Schauspieler an den Stadttheatern Luzern und Bern, 1939-1957 am Schauspielhaus Zürich. Rollen in Schweizer Filmen sowie in deutschen TV- und Kinofilmen, vier Filme als Regisseur in der Schweiz, namentlich "Steibruch" (1942). 1957-1959 Schauspieler in Frankfurt am Main, München und am Burgtheater Wien. Ab 1967 freischaffender Schauspieler, 1976 Karrierehöhepunkt mit dem Film "Die plötzliche Einsamkeit des Konrad Steiner".

Quellen und Literatur

  • TLS 3, 1749 f. (z.T. fehlerhaft)
Weblinks
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GND
Kurzinformationen
Variante(n)
Siegfried Steiner (Geburtsname)
Lebensdaten ∗︎ 31.10.1906 ✝︎ 21.3.1988

Zitiervorschlag

Felix Aeppli: "Steiner, Sigfrit", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 13.02.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/009248/2012-02-13/, konsultiert am 12.07.2024.