de fr it

RuediWalter

10.12.1916 Solothurn, 16.6.1990 Binningen, reformiert, von Seengen und Dübendorf. Sohn des Rudolf Häfeli, Vertreters, und der Pauline geborene Furter. ∞ 1962 Irène Camarius (Marthe Irène Liechti), Schauspielerin. Kantonale Handelsschule in Basel. 1937-1939 in London Volontär beim Teegrossisten Twining-Crossfield, danach (mit einer Unterbrechung) bis 1943 Angestellter bei Maggi in Basel. Ab 1941 Schauspielunterricht bei Eva Bernoulli und Gustav Hartung. 1941-1943 Nebenrollen am Stadttheater Basel, 1943 erste Erfolge beim Cabaret Kaktus, 1948-1950 beim Cabaret Cornichon, dort Bekanntschaft mit Margrit Rainer, seiner bevorzugten Bühnenpartnerin während Jahrzehnten. Mit Rainer 1955-1965 satirische Radiosendung "Spalebärg 77a" sowie Musicals ("Die kleine Niederdorfoper"). Ab 1952 Darsteller in Schweizer Filmen, etwa 1958-1964 in Franz Schnyders Gotthelf-Adaptationen und in Werken Kurt Frühs. Ruedi Walter, einer der populärsten Volksschauspieler der Deutschschweiz, verfocht konsequent das Mundarttheater und bemühte sich um Dialektfassungen klassischer Bühnenliteratur. 1984 Hans-Reinhart-Ring.

Quellen und Literatur

  • E. Reinhardt, Ruedi Walter, 1984
  • NZZ, 18.6.1990
  • TLS, 2047 f.
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Variante(n)
Hans Rudolf Häfeli (Taufname)
Lebensdaten ∗︎ 10.12.1916 ✝︎ 16.6.1990

Zitiervorschlag

Michael Gautier: "Walter, Ruedi", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 03.04.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/009257/2013-04-03/, konsultiert am 29.05.2024.