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AugustaGillabert-Randin

22.11.1869 Orbe, 1.4.1940 Lausanne, reformiert, von Chavornay. Tochter des Auguste Randin, Kaufmanns, und der Jenny geborene Fontannaz. ​1893 Jean Jules Gillabert, Landwirt. Besuch einer Mittelschule, hauswirtschaftliche Ausbildung, dann im väterlichen Geschäft tätig. Nach dem Tod ihres Ehemanns 1914 führte Augusta Gillabert-Randin den Landwirtschaftsbetrieb in Moudon weiter. 1918 gründete sie die Association des productrices de Moudon (ab 1921 Association des paysannes de Moudon), die erste schweizerische Bäuerinnengenossenschaft, aus der 1930 die von ihr präsidierte Association agricole des femmes vaudoises hervorging. 1921 arbeitete sie am zweiten Schweizerischen Frauenkongress, 1928 bei der Saffa mit. Anlässlich der Gründung des Schweizerischen Landfrauenverbands 1932 wurde Gillabert-Randin zu dessen Ehrenpräsidentin ernannt. Sie förderte die Ausbildung der Bäuerinnen, setzte sich für die Aufwertung der landwirtschaftlichen Frauenarbeit ein und nahm als Delegierte an internationalen Landwirtschaftskongressen teil. Bei der Landbevölkerung warb Gillabert-Randin, die auch in der Abstinenz- und Stimmrechtsbewegung engagiert war, für das Frauenstimmrecht.

Quellen und Literatur

  • Gosteli-Stiftung, Worblaufen, Biografische Sammlung
  • Le Mouvement féministe, 13.4.1940
  • Une paysanne entre ferme, marché et associations, hg. von P. Moser, M. Gosteli, 2005
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Kurzinformationen
Variante(n)
Augusta Gillabert (Ehename)
Augusta Randin (Taufname)
Lebensdaten ∗︎ 22.11.1869 ✝︎ 1.4.1940