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ReginaKägi-Fuchsmann

10.5.1889 Zürich, 12.6.1972 Zürich, isr., von Oetwil am See. Tochter des Salomon Fuchsmann, Kaufmanns, und der Helena geb. Berkowitz, aus Wirballen (Virbalis, Litauen), ab 1889 von Wettswil. 1915 Paul K., Fürsorgebeamter, Sohn des Paul, Pfarrers. Schwägerin des Werner (->). 1911-13 Primarlehrerin in St. Moritz, 1913-16 Sekundarschullehrerstud. an der Univ. Zürich. 1918-32 in Schaffhausen, aktiv beim Aufbau der Frauenzentrale (1923-25 Präs.) und zugunsten der Heimarbeiterinnen. Eintritt in die SP. Ab 1932 in Zürich. 1933 Leiterin der von SP und SGB getragenen Proletar. Kinderhilfe, 1936-51 Zentralsekretärin der Nachfolgeorganisation Schweiz. Arbeiterhilfswerk (SAH). K. organisierte Ferien für Arbeiterkinder aus der Schweiz und aus Österreich sowie für dt. Flüchtlingskinder. Im Span. Bürgerkrieg engagierte sich K. für Kinder, danach für Flüchtlinge in franz. Lagern, ab 1940 auch für andere Kriegsflüchtlinge im nicht besetzten Frankreich ("Colis suisse") und reiste dafür in die Kriegsgebiete. Nach dem 2. Weltkrieg organisierte sie die Unterstützung der Kriegsgeschädigten und die Aufbauhilfe in Europa - u.a. als Mitbegründerin der Schweizer Spende 1944. Ab 1951 engagierte sich K. in der Entwicklungszusammenarbeit in Nepal und Tunesien. Mitbegründerin der Helvetas. 1961 Dr. h.c. Univ. Zürich.

Quellen und Literatur

  • Das gute Herz genügt nicht, 1968
  • National-Ztg., 25.8.1966
  • Die Tat, 15.6.1972
  • NZZ, 18.6.1972
  • TA, 30.8.1998
  • M. Fleury, «Regina K.-Fuchsmann, socialiste et militante humanitaire», in L'autre Suisse, hg. von M. Vuilleumier, C. Heimberg, 2003, 41-45
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Variante(n)
Regina Fuchsmann (Geburtsname)
Regina Kägi (Ehename)
Lebensdaten ∗︎ 10.5.1889 ✝︎ 12.6.1972