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Anne deMontet-Burckhardt

29.6.1878 Niederschönthal (Gem. Füllinsdorf), 2.12.1952 Ascona, ref., von Vevey. Tochter des Natanael Burckhardt, Prokuristen, und der Emilie geb. Burckhardt. Charles M., Psychiater, Sohn des Emmanuel Louis Henri, Bankiers. Aufgewachsen in Niederschönthal, Sprachaufenthalt in Morges, Gesangsausbildung. Sekr. der Union des Femmes de Vevey, 1917-29 Präs. des Frauenstimmrechtsvereins Vevey. Ab 1925 im Vorstand, 1929-35 Präs., bis 1949 Vizepräs. des Bundes Schweiz. Frauenvereine (BSF). M. leitete 1930-40 die BSF-Komm. zur Bekämpfung der Krisenfolgen für berufstätige Frauen und forderte während der Weltwirtschaftskrise das Recht auf Erwerbstätigkeit für verheiratete Frauen. Sie vertrat den BSF in der Eidg. Filmkommission. 1933 Mitgründerin und bis 1950 Präs. der Schweiz. Arbeitsgemeinschaft für Hausdienst.

Quellen und Literatur

  • Gosteli-Stiftung, Worblaufen, Biogr. Slg.
  • Schweizer Frauenbl., 12.12.1952
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Kurzinformationen
Variante(n)
Anne Burckhardt (Taufname)
Anne de Montet (Ehename)
Lebensdaten ∗︎ 29.6.1878 ✝︎ 2.12.1952

Zitiervorschlag

Ludi, Regula: "Montet-Burckhardt, Anne de", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 27.11.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/009358/2008-11-27/, konsultiert am 28.10.2020.