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AnnaWinistörfer

29.3.1852 Sarmenstorf, 12.10.1934 Hägglingen, kath., von Sarmenstorf, ab 1874 von Winistorf (heute Gem. Drei Höfe) und Solothurn. Tochter des Traugott Ruepp, Arztes, und der Johanna geb. Steininger. Enkelin der Elise Ruepp. 1874 Oskar W., Privatbankier aus Solothurn, Sohn des Urs. Dorfschule in Sarmenstorf, Internat in Luzern, Aufenthalte in Pisa und Florenz. 1884 Arbeitslehrerinnenprüfung. 1883 Zusammenbruch der Privatbank des Gatten im Solothurner Kulturkampf, Rückkehr ins Elternhaus. 1885 Oberlehrerin des Bez. Bremgarten. 1900 Mitgründerin und Redaktorin der ersten "Schweizer kath. Frauenzeitung", 1905-06 an der Gründung des ersten Schweizerischen Kath. Frauenbunds beteiligt, der 1912 neu konstituiert wurde. 1912 Mitgründerin des Aargauischen Kath. Frauenbunds. Karitative Tätigkeit, wegweisende Referate, Verdienste um die Lehrerinnen- und Frauenbildung.

Quellen und Literatur

  • Kurze Anleitung zur Hauswirtschaft, 1904
  • Frauen Wirken und Walten, 1922
  • F. Ender, «Die kath. Frauenbewegung», in Erbe und Auftrag, hg. von B. Brühlmeier et al., 1953, 385-390
  • BLAG, 880 f.
  • B. Mesmer, Ausgeklammert - Eingeklammert, 1988, 270 f.
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Anna Ruepp (Taufname)
Anna Winistörfer-Ruepp
Lebensdaten ∗︎ 29.3.1852 ✝︎ 12.10.1934