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CarloCastelli

12.3.1909 Melide, 19.12.1982 Lugano, kath., von Melide. Sohn des Costante, Apothekers. Schulen in Lugano, Kollegium Maria Hilf in Schwyz. Bei der Inbetriebnahme von Radio Monte Ceneri 1933 wurde C. zunächst als Sprecher angestellt, bald danach auch als Radioreporter, Redaktor, Programmgestalter, Hörspiel- und Theaterregisseur sowie Schriftsteller. Zuletzt war er als Leiter der Sprechprogramme tätig. Der Pionier des Radiojournalismus und des Hörspiels veröffentlichte neben Erzählungen ("Gli uomini sono tristi" 1950) und Romanen ("Sole negli occhi 1942, "Lettere dai lunatici" 1971) v.a. zahlreiche Hör- und Fernsehspiele ("Ballata per Tim, pescatore di trote" 1956, den Sammelband "Drammi per la radio e la televisione" 1981). 1950 erhielt C. den Schillerpreis, 1965 den Premio Italia und 1972 den Hans-Reinhart-Ring.

Quellen und Literatur

  • F. Zappa, «Carlo C., uomo di teatro e scrittore», in L'Almanacco 3, 1984, 146 f.
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