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HansHollmann

Der Regisseur Hans Hollmann und die Schauspielerin Ursula Siller während einer Probe von Der böse Geist Lumpacivagabundus des österreichischen Dramatikers Johann Nestroy im Stadttheater Basel, September 1975 © Fotografie Kurt Wyss, Basel.
Der Regisseur Hans Hollmann und die Schauspielerin Ursula Siller während einer Probe von Der böse Geist Lumpacivagabundus des österreichischen Dramatikers Johann Nestroy im Stadttheater Basel, September 1975 © Fotografie Kurt Wyss, Basel. […]

4.2.1933 Graz, 26.6.2022 Basel, katholisch, ab 1984 von Basel. Sohn des Hans Hollmann, Hofrats und Fachinspektors für Musik in Graz, und der Margarethe Luche geborene Schitz. Reinhild Sold, Schauspielerin. Studium an der Universität Graz, 1956 Promotion zum Doktor beider Rechte, dann Studium am Max-Reinhardt-Seminar der Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Wien, Diplom 1958. Anschliessend als Schauspieler und Regisseur am Theater in der Josefstadt und am Staatstheater Stuttgart sowie freie Regietätigkeit. 1975-1978 war er Direktor am Basler Theater, wo er mit den Horvath-Aufführungen einen Höhepunkt seines Schaffens erreichte. Ab den 1980er Jahren lehrte Hollmann an Theaterhochschulen in Graz, Basel, Wien und Frankfurt am Main. Er setzte sich sowohl für das klassische als auch für das zeitgenössische Theater ein, inszenierte zudem Musiktheater und arbeitete für das Fernsehen. Verfasser von Übersetzungen, Bearbeitungen für das Theater sowie theoretischen Beiträgen. Josef-Kainz-Medaille der Stadt Wien.

Quellen und Literatur

  • Stiftung SAPA, Schweizer Archiv der Darstellenden Künste, Bern.
  • Facts, 25.9.1997.
  • Blubacher, Thomas: «Hollmann, Hans», in: Theaterlexikon der Schweiz, Bd. 2, 2005, S. 864-865.
Weblinks
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 4.2.1933 ✝︎ 26.6.2022

Zitiervorschlag

Andrea Weibel: "Hollmann, Hans", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 10.10.2022. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/009492/2022-10-10/, konsultiert am 05.12.2022.