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WernerWollenberger

6.6.1927 Heilbronn (Württemberg), 17.10.1982 Zürich, katholisch, Deutscher, dann staatenlos, ab 1978 von Unterengstringen. Sohn des Paul Leo, Kaufmanns, und der Katharine Anna geborene Blümlein. 1965 Elfriede Rosemarie Dannenberger, Fotografin. 1933 Emigration nach Basel. 1945 Matura in Vaduz, Studium der Germanistik in Basel. Texter und Regisseur beim studentischen Cabaret Kikeriki. Ab 1949 schrieb Werner Wollenberger zahlreiche Sketches, Chansons und Programme für das Cabaret Fédéral (bis 1960), für nahezu die gesamte Prominenz der Schweizer Kleinkunst, für deutsche Kabaretts sowie für Radio, Fernsehen (Drehbücher) und Film. Als Chefredaktor der nonkonformistischen "Zürcher Woche" pflegte er 1962-1967 eine polemische Theater- und Kabarettkritik. Wollenberger war 1969 Co-Chefredaktor der "Weltwoche" und wirkte 1970-1978 am Schauspielhaus Zürich als künstlerischer Berater und Dramaturg. Von 1979 bis zu seinem Tod war der Publizist Verlagsberater und Mitglied der Unternehmensleitung der Jean Frey AG.

Quellen und Literatur

  • TLS, 2120
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 6.6.1927 ✝︎ 17.10.1982

Zitiervorschlag

Michael Gautier: "Wollenberger, Werner", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 04.07.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/009578/2012-07-04/, konsultiert am 21.05.2024.