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JürgWyttenbach

2.12.1935 Bern, konfessionslos, von Thun. Sohn des Werner, Lehrers, und der Anna geb. Wagner, Haushaltslehrerin. 1968 Jeanne-Antoinette (genannt Janka) Brun, Tochter des Alphons, Musikers. Ausbildung zum Pianisten und Komponisten am Konservatorium Bern sowie bis 1957 Musikstud. in Paris und an der Niedersächs. Hochschule für Musik in Hannover, dort 1959 Konzertdiplom für Klavier. Ab 1959 Musiklehrer am Konservatorium Biel und ab 1962 am Konservatorium Bern. W. unterrichtete 1967-2003 eine Konzertklasse für Klavier und lehrte 1970-2000 Interpretation zeitgenöss. Musik an der Musikakad. Basel. Als Dirigent führte er weit über 100 Werke zeitgenöss. Komponisten auf. Er schrieb v.a. Kompositionen, die sich mit Theaterformen auseinandersetzen. W. erhielt u.a. den Grand Prix du Disque und den Preis der Dt. Schallplattenkritik für die Gesamteinspielung der orchestralen Chorwerke Giacinto Scelsis, 1993 den Kunstpreis der Stadt Basel und 2003 den Komponistenpreis des Schweiz. Tonkünstlervereins.

Quellen und Literatur

  • Jürg W., hg. von S. Schibli, 1994
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